Wochenbericht 2017.08

How it feels to learn JavaScript in 2016: Das Thema ist in 2017 immer noch aktuell und nicht besser geworden. Im Backend übrigens genauso wenig.

Easy Masonry Layout With Flexbox. Eine Alternative dazu: CSS Colums. Beispiele hat W3Bits. Die Unterstützung in Firefox, die als „Partial“ bezeichnet wird, reicht völlig aus.

The Unexpected Power of Viewport Units in CSS hat ein paar interessante Aspekte zu Viewport Units.

Mike Monteiro gives us some valuable advice on how to get paid for the work that you do. Das Vertragsthema. Die Überarbeitung und konsequentere Anwendung steht für 2017 auch auf meiner Liste für mein Nebengewerbe.

Base64 Encoding & Performance, Part 1: What’s Up with Base64? Eine Untersuchung zum Thema, was das Inlining von Bildern als Base64-Ressource in CSS bewirkt. Für Dateigröße und Kompressionsmöglichkeit. Das Ergebnis hat mich echt überrascht, ich hatte Base64 für besser komprimierbar gehalten.

Google vermeldet die erste SHA-1 Kollision. So ist das: 10 Jahre lang einer der sichersten Hash-Algorithmen und dann wird man einfach abserviert. Es wird interessant, wie Git damit umgehen wird.

 

Wochenbericht 2017.07

Mit Turn.js kann man Flipbooks in HTML bauen. Bisher wird dazu meist ein PDF und Flash genutzt. Da Flash nun endlich langsam aber sicher krepiert, ist Turn.js ein wirklich gelungenes Tool um ein ähnliches Ergebnis zu erzielen (und dann auch noch mit SEO-freundlichem Markup!)

Chris Coyier fasst „Non-Rectangular Headers“ einmal zusammen. Jetzt müsste das SVG-Clipping nur noch überall funktionieren, dann wäre einiges ziemlich einfach. Und man muss das System mit dem Skew nicht mal nur auf Header begrenzen.

In Lorem Ipsum ist doof listet Andreas Dantz ein paar Tools zum generieren von Dummy-Daten auf. Sehr praktisch für Designer und Entwickler.

Vivus.js – svg animation lässt SVG Bilder aussehen, als würden Sie gemalt werden. das ganze dynamisch, wenn die Grafik in den Viewport kommt.

„duplication is far cheaper than the wrong abstraction“ wird von Sandi Metz als These aufgestellt. Ich sage: kommt darauf an. Es ist eigentlich wie immer: der gesunde Mittelweg ist das, was man haben will. Zu viel Code Duplication ist, wenn man ein Projekt wirklich dauerhaft warten will, genauso aufwändig wie übermäßiges wegkapseln und parametrisieren.

Stackoverflow hat ihre Navigation redesignt: How Stack Overflow Redesigned the Top Navigation. Ich finde die Umstellung gelungen, wenn auch der krasse Unterschied vom schwarzen Balken zum neuen weißen auf den ersten Blick ein „hier ist was kaputt“-Gefühl erzeugte. Man hätte ja mit dunkelgrau oder einem passenden Dunkelbraunen Header weniger Verwirrung erzeugen können.

Traurige Nachrichten aus München: München will LiMux einstampfen. München stellt Weichen gegen freie Software in der Verwaltung.

Wochenbericht 2017.06

Date Dropper ist eine jQuery-Library zur Anzeige von Datepickern. Es gibt auch einen Time Dropper. Sehr schick, aber die Frage nach der Usability und die Scriptbarkeit ist für mich noch unbeantwortet. Die Docs sind schon mal schick anzusehen, aber unbrauchbar und schwer zugänglich. Konfiguriert werden kann via data-attributen (löblich), public Callbacks / Methoden habe ich aber keine in der Dokumentation gesehen.

All Javascript Frameworks are terrible. Das klingt nach meiner Meinung zu Datepickern. Da ist auch keiner wirklich super, jeder ist nur auf andere Art und Weise schlecht. Ein paar valide Punkte sind schon dabei, aber es werden hier stellenweise Äpfel mit Birnen verglichen. Angular (1 und 2) und Ember sind „komplette“ Frameworks im Sinne von MVC und MVVM. Aurelia scheint auch in die Richtung zu gehen. Vue.js und React sind in der „Grundausstattung“ erstmal reine View-Layer. Und Meteor kenne ich nur als Full-Stack-Lib (Front- und Backend) in Verbindung mit der Hosting-Plattform.

Get a Fake REST API Up and Running Using json-server ist definitv eine gelungene große-Schwester-Version meines kleinen Caddyserver-Scripts.

Most of the web really sucks if you have a slow connection ist ein interessanter Artikel darüber, wie eine niedrige Bandbreite das Internet in seiner heutigen Form unbenutzbar macht. Und ja, es gibt Länder und Gegenden, in denen 16kbps noch existiert. Mein erstes Modem in den frühen 90ern hatte schon 56kbps.

Annoying.js: How to be an asshole – Sehr hübsches Ding. Einmal Rundumschlag, was man nicht machen sollte.

Ich schaue ja immer mal im Bereich security, was sich da so tut, auch als Entwickler muss mensch ja aktuell bleiben. Aktuell bekommen die AV-Hersteller Breitseiten ab für ihre MITM-Angriffe auf SSL-Verbindungen in Tools, die die „Internetsicherheit“ der Nutzer verbessern sollen. Effektiv werden die Verbindungen mit den AV-Softwares unsicherer, weil oftmals auf veraltete Cipher gesetzt wird. Dieses Problem existiert auch bei Firewall-Appliances. Konkret weiss ich, dass Astaro/Sophos und Webwasher sowas machen können. Ich bezweifle, dass das die einzigen Player sind, die SSL-Interception anbieten.

Wochenbericht 2017.05

Multi.js ist ein „user-friendly replacement for select boxes with multiple attribute enabled„. Sieht ziemlich gut aus und scheint auf den ersten Blick ganz brauchbar zu sein.

Über den Workingdraft 286 bin ich auf Aurelia aufmerksam geworden. Das ganze sieht ziemlich durchdacht und strukturiert aus.

CSS-Tricks hat, nach dem „Complete Guide to Flexbox“ hat nun auch einen „A Complete Guide to Grid“ . Damit rückt das CSS Grid in greifbare Nähe. Auch bei appendTo gibt es einen Artikel zum Thema.

Eigenwerbung

Ich habe ein paar Neuigkeiten zu Hugo, einem Generator für statische Websites.

Sonstiges

Gitlab hatte einen größeren Zwischenfall, in dem Produktivdaten „verschwunden“ sind. Insgesamt fehlen 6 Stunden an Daten, verglichen mit den kompletten Daten, die anfangs kolportiert wurden, ist das schon ziemlich gut. Der Post von Gitlab zeigt die Verkettung unglücklicher Zufälle.

LibreOffice 5.3 mit neuem Bedienkonzept und verbessertem Rendering wurde veröffentlicht.

 

Statischer Seitengenerator: Hugo

Ich bin ja Fan von Hugo, und versuche, viele Probleme mit einem Statischen Tool zu erschlagen, wenn es denn geht.

Im Fall von Hugo sind das in den letzten Versionen ein paar mehr Dinge mehr geworden, die man damit lösen kann.

  1. Multi-Language. Eine ziemlich durchdachte Geschichte, die man da gebaut hat.
  2. Neue Struktur. Alles ist eine Seite. Damit lassen sich auch Index-Seiten als ganz normale Seiten behandeln
  3. Neue Template-Möglichkeiten: block templates

Diese letzten beiden Releases haben gezeigt, dass Hugo einen deutlichen Innovationsvorsprung gegenüber Jekyll und teilweise sogar WordPress hat. Im Forum von Hugo findet man sehr viele hilfsbereite User und Entwickler, die teilweise auch mal eigene Ideen vorstellen, die man super adaptieren kann.

Beispiel gefällig? Das Tutorial mit dem „Simple JSON site index“ eignet sich auch hervorragend als Grundlage für das erstellen einer JSON-API für Apps oder ähnliches.

Seite 1 von 4312345...102030...Letzte »