Der nächste Browserkrieg

Ich schrieb ja schon über den nächsten Browserkrieg. Nund gibt es Neuigkeiten: Opera stellt auf WebKit um, bzw. (wie jetzt herauskam) auf die zukünftige Google-Engine „Blink“, die ein Fork von WebKit ist. Google baut mit Blink einfach sein eigenes Ding; Samsung und Mozilla bauen zusammen die neue Engine „Servo“, die „eines Tages“ die Gecko-Engine ablösen soll und Microsoft kocht sein Süppchen weiter. Das wird sehr spannend, denn es verschwindet eine kleine, feine (Operas Presto-Engine), dafür werfen zwei große Player mit Marktanteil neue Engines in den Ring.

Ich habe neulich einen Artikel gelesen, der die Entwicklungsgeschwindigkeit von WebKit und die miese Codebasis thematisiert hat, die dringend aufgeräumt werden müsse, die Entwickler aber lieber neue Features für CSS3 und HTML5 einbauen (Leider finde ich dazu keinen Link mehr). Vielleicht nimmt sich Google ja dieser Sache an.

Insgesamt wird die Fragmentierung von WebKit und WebKit-Artigen Browsern dadurch weiter zunehmen. Allerdings sollte das auch Chance begriffen werden, den Konkurrenz belebt das Geschäft, zumindest im Browsermarkt. Und lieber ein Web in Aufruhr mit einem gewissen Grundrauschen, anstatt eine absolute Marktführerschaft über viele Jahre. Die Folgen vom letzten Mal bringen Webentwickler heute teilweise immer noch zu Tränen, Magengeschwüren und schlaflosen Nächten, auch wenn sich da Besserung eingestellt hat.

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