Raspberry Pi 2 – Der perfekte Entwicklungs-Server?

Es gibt einen neuen Raspberry Pi, basierend auf dem Modell Raspberry B+. Was hat sich verändert und wie nutzt das dem gemeinen Webentwickler?

Der Raspberry war seit jeher der Rechner der Hardware-Bastler. Ein bisschen Programmieren für durchaus komplexe Steuerungen war schon drin, aber Leistungsäßig ist der 700Mhz-Core mit 512MB RAM nicht gerade das Gerät, dass einem die Butter vom Brot zieht.

Der neue Raspberry mit ARM Cortex-A7 CPU ist angeblich 6 Mal so schnell wie sein älterer Bruder und hat doppelt so viel RAM. Interessant für Webentwickler ist das deswegen, weil die Spezifikationen für vServer ähnlich aussehen, die Frage bleibt am Ende eigentlich nur, ob die CPU-Leistung für einen Server ausreicht.

Ich nutze einen Raspberry B mit 512MB RAM als zentrale Kommunikations-Station (Bitlbee und Weechat in einer Screen-Session) und Wiki mit PHP und DokuWiki. Das DokuWiki rennt mit angeschaltetem APC eigentlich okay, aber so etwas wie Discourse würde ich auf einem Modell 2 gerne mal testen. Ubuntu Core ist für den Raspberry 2 vorhanden und kann ja super mit Docker umgehen.

Insgesamt klingt das ganze für mich, als könnte man mit dem Modell 2 auf das eine oder andere klicken bei vServern verzichten. Wie seht ihr das?

Wenn uns das jemand testen lassen will, kann er uns ja gerne mal einen Raspberry zukommen lassen 🙂

Bild: CC-BY-SA Raspberry Pi Foundation

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Ich bin Entwickler und Consultant bei Intera und erstelle nebenberuflich kleine Websites für kleine Unternehmen und Privatpersonen. Ich bin Open Source Fan und Blogger.

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